Zusammenarbeit mit andern NGOs
Wie wir mit anderen "NGO's" [Nicht-Regierungsorganisationen] zusammenarbeiten.
Diesmal: Ergänzung zur Organisation Leonard Cheshire
Ich lernte die LCI kennen, als ich mit Priyankara, einem fieldworker (Feld-Arbeiter) der Leonard Cheshire Foundation, auf Tour fuhr. Wir starteten mit meinem Motorrad zu "allen Leuten in Ahangama", auf der Suche nach Behinderten, welche allzuoft versteckt gehalten werden. Glücklicherweise tratschen die NachbarInnen gerne und das hilft der englischen Stiftung bei der Erfassen bereitet Schwierigkeiten.
Auf dem Land ist Krankheit Schicksal und einige Mönche hier sagen knallhart "Karma": das komme vom letzten Leben, das müsse er halt jetzt ertragen. Es gibt aber auch gute Mönche hier, die sagen Behinderungen seien Aufgabe und Chance der Umwelt, soviel Gutes wie möglich an den Behinderten zu tun. Es sei gut für ihr eigenes nächstes Leben. Die Dorfbevölkerung und 90% der Städter sind aber noch von den "harten" Mönchen geprägt, leider.
Am Nachmittag geht Priyankara zu jeder Art Bildungs- und Info-Versammlung die sich ihm bietet.In den Dörfern klärt er die -meist Frauen- auf, welche Arten von Behinderung es gibt, was man tun kann und wo man Hilfe bekommt. Weil er weiss, dass keine Familie sich outet, bittet er danach die Frauen, ihm die Adressen von Familien zu nennen, welche behinderte Mitglieder haben und hilfe brauchen könnten. So bekommt er viele Rückmeldungen, was seine Arbeit stark erleichtert.

Priyankare bei seinem Vortrag über Behinderungen vor Frauen, die danach einen monatlichen "Nach-Tsunami Lebensbeitrag" von der Gemeinde bekommen (ca. Sfr 6 bis 12.-)


